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Ausgabe 2, 2018

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Der Begriff „Borderline“ wird von vielen Menschen vor allem mit der Vorstellung vom „Ritzen“ verbunden, also mit aufgeschnittenen Armen. Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen jedoch viel mehr. Sie stellt das Leben völlig auf den Kopf und ist anstrengend, weil oft langwierig und nur schwer zu behandeln. Borderline-Patienten haben in erster Linie ein Problem damit, ihre Gefühle richtig...

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Muss bei einem Patienten die Harnblase komplett entfernt werden (radikale Zystektomie), beispielsweise aufgrund eines Harnblasentumors, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Urin anschließend abzuleiten. Im Wesentlichen wird zwischen kontinenten Harnableitungen (z. B. Ileum-Neoblase) und inkontinenten Harnableitungen (z. B. Ileum-Conduit) unterschieden. In den allermeisten Fällen ist der Grund für die Entfernung der Harnblase ein fortgeschrittenes...

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In der Praxis herrschen oft unterschiedliche Ansichten zur korrekten Vorgehensweise bei verschiedensten pflegerischen und therapeutischen Handlungen. So auch bei der intramuskulären Injektion, kurz i.m. Injektion. Die Auswahl des besten Injektionsortes, des Einstichwinkels der Kanüle sowie die Notwendigkeit zur Aspiration oder die korrekte Injektionstechnik lösen immer wieder Diskussionen aus. In dieser Fortbildungseinheit werden zu den genannten Themen die verschiedenen...

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Die Besonderheiten der neurologischen und neurochirurgischen Frührehabilitation verlangen ein spezielles pflegerisches und medizinisches Wissen. Insbesondere das Entwöhnen vom Beatmungsgerät, das sogenannte Weaning, nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Grundlagen einer Behandlung sind in der Leitlinie „Besonderheiten des prolongierten Weanings in der neurologischen-neurochirurgischen Frührehabilitation“ – herausgegeben von der Weaning-Kommission der...

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Die Hepatitis ist eine Entzündung der Leber und zählt zu den häufigsten Lebererkrankungen in Deutschland. Auslöser sind neben verschiedenen Giftstoffen wie Pflanzengiften und Alkohol vor allem Infektionen mit Hepatitisviren. Im Pflegealltag kommen die Virushepatitiden A, B und C am häufigsten vor. Virushepatitiden sind meldepflichtig und es werden jährlich über 20.000 Fälle beim Robert Koch-Institut registriert. Durch die momentanen...

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Morbus Bechterew (M. Bechterew) ist eine chronisch verlaufende, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die in 1. Linie mit einer Versteifung des Achsenskeletts (Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb) einhergeht, aber bei schweren Verläufen auch auf andere Organe übergreifen kann. Es sind etwa 0,1–0,5 % der Bevölkerung betroffen. Die Symptome sind zu Beginn häufig unspezifisch, zeigen sich zunächst in Schmerzen der Lendenwirbelsäule...

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Die Verweigerung von Nahrung ist ein gewaltloses Mittel des passiven Widerstands. Um diesen Widerstand mit einem Sinn zu füllen, muss die betroffene Person allerdings den Grund ihrer Nahrungsverweigerung offenbaren (können). Nur so kann das Verhalten als Mittel der Beeinflussung genutzt werden. (5) Das Motiv der Nahrungsverweigerung bei geriatrischen Patienten ist derweilen oft unklar, da sich viele Patienten widersprüchlich verhalten (sie äußern z. B. den...

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In der Akutversorgung von Patienten verläuft ein Tag nach den Regeln und Vorschriften eines Krankenhauses. Es wird von den Patienten erwartet, dass sie sich dem Klinikalltag anpassen und so für einen reibungslosen Verlauf sorgen. Regeln und Vorschriften müssen erfüllt werden. Die Kommunikation mit dem Pflegepersonal, Ärzten und Mitpatienten sollte zudem möglichst ohne Probleme ablaufen. Doch demenziell erkrankte Menschen können diese Anforderungen nicht...

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Im Januar 2016 wurde die Leitlinie „Diagnose und Therapie von Demenzen“ umfassend neu von 23 Fachgesellschaften gemeinsam überarbeitet und ist im Internet ganz einfach und barrierefrei zugänglich (1). In Deutschland sind gegenwärtig ca. 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt und jährlich kommen ca. 224.000 Neuerkrankungen dazu. Eine Übersicht über die wichtigen Formen der Demenz und ihrer medikamentösen Behandlung mit sog....

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Während Supervision in psychosozialen Einrichtungen Tradition hat, findet sie sich in somatischen Abteilungen immer noch vergleichsweise selten. Doch gerade in somatischen Grenzbereichen mit einer hohen körperlichen, psychischen und emotionalen Belastung, lässt sich in den letzten Jahren ein Umdenken beobachten. Dem teilweise schlechten Ruf der Supervision steht heute eine moderne methodenintegrative Beratung entgegen, die sich ihren Platz in den Kliniken erobert. Der Begriff...

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In den letzten Jahren häufen sich die Schlagzeilen in den Medien über ein zunehmendes Ausbreiten von Krätze-Erkrankungen, insbesondere in Form von Ausbrüchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. für Obdachlose, Flüchtlinge oder Asylbewerber. Krätze ist eine Hautkrankheit, die durch Parasiten (konkret: Milben) verursacht wird. Übertragen wird Krätze durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder...

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Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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