Asthma bronchiale

Autor(en): Jessica Ilka

Asthma bronchiale gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Eine aktuelle Studienauswertung des Versorgungsatlas legt vor, dass zwischen 2009 und 2016 die Asthma-Zahlen bei Erwachsenen in Deutschland um 35 % angestiegen sind. (1) Asthma kann immer wieder zu schwerer und bedrohlicher Atemnot führen. Dabei verspüren Betroffene oft Erstickungs- und Todesangst.

Auch im Pflegealltag ist jederzeit damit zu rechnen, Patienten zu begegnen, die unter Asthma leiden. Daher ist es wichtig, die Symptome eines Asthma Anfalls wie einen exspiratorischen Stridor (pfeifende Atemgeräusche bei der Ausatmung), Husten, eine erschwerte und verlängerte Ausatmung sowie eine Zyanose (bläuliche Verfärbung) der Lippen zu erkennen, umso schnellstmöglich Maßnahmen einzuleiten, die zur Atemerleichterung und zur Normalisierung der Lungenfunktion führen. Außerdem ist eine adäquate Patientenschulung nicht zu unterschätzen: Mit dem Vermeiden auslösender Faktoren und dem Erkennen von Warnsignalen kann die Anzahl der Anfälle minimiert werden.

Ausgabe 1, 2019 Artikel lesen

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