Basale Stimulation bei PEG

Autor(en): Sina Eienbröker,
Rubrik: Fallbericht

 

 Die Ernährung über eine Ernährungssonde ist in der Pflege keine Seltenheit. Es gibt verschiedenste Gründe, beispielsweise Schluckstörungen oder Krankheiten im Rachenraum, welche das Legen einer Sonde rechtfertigen. Wenn eine langfristige enterale Sondenernährung geplant ist, eignet sich die Anlage der perkutan-endoskopischen Gastrostomie (PEG) – eine Ernährungssonde, die über die Bauchdecke direkt im Magen positioniert wird. Für Patienten, welche die Fähigkeit verloren haben, selbstständig zu essen und zu trinken, bedeutet die Sondenernährung eine deutliche Einschränkung der Sinneswahrnehmung. Oft können diese Patienten sich auch verbal nicht äußern. Sie haben somit einerseits nicht die Möglichkeit, Wünsche bezüglich der Nahrungsaufnahme zu äußern, andererseits fehlen ihnen wichtige Informationen der oralen Wahrnehmung. Pflegekräfte können mithilfe der Basalen Stimulation die orale Wahrnehmung von Patienten unterstützen, fördern und somit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität leisten.

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