Borderline: Mehr als nur der Griff zur Klinge

Autor(en): Thorsten Wiesrecker
Rubrik: Fallbericht

Der Begriff „Borderline“ wird von vielen Menschen vor allem mit der Vorstellung vom „Ritzen“ verbunden, also mit aufgeschnittenen Armen. Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen jedoch viel mehr. Sie stellt das Leben völlig auf den Kopf und ist anstrengend, weil oft langwierig und nur schwer zu behandeln.

Borderline-Patienten haben in erster Linie ein Problem damit, ihre Gefühle richtig zu steuern und auszudrücken. Das heißt jedoch nicht, dass sie keine Gefühle empfinden, im Gegenteil, sie empfinden zu viel und zu heftig. Für das soziale Umfeld der Erkrankten ist dies oft nicht zu ertragen und auch das Personal in pflegerischen, nicht auf psychische Erkrankungen ausgelegten Einrichtungen bringt dies oft an ihre Grenzen. Was genau ist also Borderline? Darum – und um den Umgang mit Borderline-Persönlichkeiten – geht es in dieser Lerneinheit

Ausgabe 2, 2018 Artikel lesen

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