Das Manchester-Triage-System

Autor(en): Sina Eienbröker
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Oft herrscht ein reger Betrieb in Notaufnahmen – überfüllte Wartezimmer, lange Wartezeiten und ungeduldige Patienten fordern sowohl das Pflegepersonal als auch Ärzte tagtäglich heraus. Nicht alle Patienten, die in eine Notaufnahme kommen, können gleichzeitig behandelt werden. Deswegen ist die Entscheidung, welcher Patient zuerst behandelt werden muss, besonders wichtig. Pflegekräfte müssen erkennen können, welche Patienten kritisch krank sind und zuerst vom Arzt gesehen werden sollten. Denn nicht jeder Patient, der in eine Notaufnahme kommt, hat lebensgefährliche Symptome. Beispielsweise muss ein Patient, der seit 3 Wochen Rückenschmerzen hat, nicht direkt behandelt werden. Dahingegen ist ein Patient mit einer akut aufgetretenen Schlaganfallsymptomatik auf eine zeitnahe Versorgung angewiesen („Time is brain“). Zur Unterstützung dienen den Pflegekräften dabei Ersteinschätzungssysteme wie das Manchester-Triage-System (MTS). Mit diesem System kann eine Behandlungsdringlichkeit ermittelt werden. (1)

Ausgabe 2, 2019 Artikel lesen

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