Ein Wort macht den Unterschied (copy)

Autor(en): Christine Jahn
Rubrik:

Im Stationsalltag hat sich eine eigene pflegetypische Sprache entwickelt und etabliert. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung – und noch seltener auf ihre Wirkung hin – hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und Empfindungen auslösen: Negativ besetzte Worte werden mit unangenehmen Bildern und Gefühlen in Verbindung gebracht, die damit Unmut und Unzufriedenheit fördern und die Belastungen der Pflegenden erhöhen können. Im Umkehrschluss haben positive Worte eine gesundheitsfördernde Wirkung, indem sie wohltuende und stärkende Impulse setzen. Eine Erkenntnis, die den Pflegenden neue Wege und Möglichkeiten der eigenen Gesundheitsfürsorge eröffnet. 

Ausgabe 3, 2015 Artikel lesen

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