Familiärer Brust- und Eierstockkrbes

Autor(en): Marion Mecklenborg

Die Diagnose Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich etwa 71.900 Frauen an Brustkrebs und circa 6.900 Frauen an Eierstockkrebs. Das sind hohe Zahlen, hinter denen einzelne Personen und ihre Schicksale stehen. Laut Expertenmeinungen könnten etwa die Hälfte aller Krebserkrankungen vermieden werden, wenn die Menschen gesünder lebten. Dennoch gibt es Menschen, die selbst bei einer gesunden Lebensweise ein lebenslang erhöhtes Risiko haben, an einem Tumor zu erkranken. Etwa 5–10 % der Allgemeinbevölkerung sind Träger einer genetischen Veränderung und sind damit familiär und erblich belastet. Diese genetische Veränderung (Disposition) kann von der Mutter oder dem Vater vererbt werden. (1) Ein öffentliches Interesse erlangte die genetische Vererbung über Berichte von prominenten Betroffenen wie Anastasia, Barbara Rudnik, Angelina Jolie oder Kylie Minogue. Ihre Schicksale brachten das Thema in die Öffentlichkeit und machten es damit den anderen Betroffenen leichter, über ihre Erkrankung zu sprechen. (2) 

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