Freiheitsentziehende Maßnahmen im Krankenhaus

Autor(en): Heike Bohnes
Rubrik: Recht

Es kann im Krankenhaus passieren, dass ein Patient aufgrund seines Gesundheitszustandes sich oder andere gefährdet. Dann werden vom behandelnden Arzt und den Krankenpflegekräften freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM), wie z. B. Fixierungen der Arme und Beine, Feststellen des Rollstuhls, Hochstellen der Bettseitenteile, in Erwägung gezogen. FEM sind jedoch ethisch umstritten und dürfen gesetzlich nur als letztes Mittel der Wahl eingesetzt werden. Sind sie nicht vermeidbar, müssen sie unter bestimmten Voraussetzungen vom zuständigen Betreuungsgericht genehmigt werden. 

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