Rhythmusstörung Nr. 1 - Das Vorhofflimmern

Autor(en): Thorsten Wiesrecker
Rubrik: Fallbericht

Mit Ausnahme der Extrasystolie ist das Vorhofflimmern die häufigste Rhythmusstörung (2) des Herzens. Im Jahr 2016 wurden in deutschen Krankenhäusern ca. 20 Millionen stationäre Behandlungsfälle registriert. Etwa 300.000 davon wurden mit Vorhofflimmern oder Vorhofflattern diagnostiziert. (5). Da die Wahrscheinlichkeit an Vorhofflimmern zu erkranken mit dem Alter steigt und die Bevölkerung älter wird, steigt auch die Häufigkeit des Vorhofflimmerns. (6) Es ist für jede Pflegekraft daher wichtig, Vorhofflimmern zu erkennen und zu wissen, welche Behandlungsschritte durchgeführt werden. Es gibt moderne Behandlungsmethoden für das Vorhofflimmern, die stets weiterentwickelt werden, daher ist es für die Pflegekräfte wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben. Sie sind oft 1. Ansprechpartner für die Patienten und es wird von Ihnen eine kompetente, fundierte Meinung erwartet. Außerdem sind die medikamentöse Therapie bei Vorhofflimmern sowie die Elektrokardioversion (EKV) heutzutage Standardmaßnahmen, die in nahezu jedem Krankenhaus angewendet werden, daher sind diese nicht nur für Personal in Fachkliniken wichtig.

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