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142 Suchergebnisse für Pathologie und Krankheitsbilder gefunden

Ernährung bei Hyperurikämie und Gicht

Die Ursache von Hyperurikämie (Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut) und Gicht ist eine Störung des Purinstoffwechsels. Der Körper kann entweder nicht genügend Harnsäure, dem Abbauprodukt von Purinen ausscheiden oder produziert zu viel. Eine purinarme Ernährung von maximal 500 mg Harnsäure kann mit dazu beitragen, den Harnsäurespiegel im Blut zu normalisieren und Gichtanfällen vorzubeugen. Ausgeschieden wird Harnsäure...

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Meningitis – Ursachen und Behandlung

Die Meningitis (= Hirnhautentzündung) kommt am häufigsten als virale Meningitis vor, die in der Regel komplikationsarm verläuft und nach einer kurzen Überwachungsphase im Krankenhaus konservativ ambulant behandelt werden kann. Seltener, dafür lebensgefährlich, ist die bakterielle Meningitis, welche schnellstmöglich mit einem Antibiotikum behandelt werden muss, da die Sterblichkeitsrate ansonsten signifikant steigt. Der Krankheitsbeginn ist zunächst...

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Schädel-Hirn-Trauma: Ursachen und Behandlung

Das Schädel-Hirn-Trauma (SHT) gehörte 2016 zu den 10 häufigsten Diagnosen, wegen derer Patienten stationär in deutschen Krankenhäusern behandelt wurden. SHT werden anhand der Glasgow-Koma-Skala unterschieden, die zur Einschätzung des Bewusstseins bei neurologischen Schädigungen des Gehirns dient. Es gibt verschiedene Schweregrade: SHT Grad I, auch Commotio cerebri oder Gehirnerschütterung genannt. SHT Grad II, auch als Contusio cerebri oder...

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Pflege und Betreuung von Patienten im Delir

Das Delir wird häufig in einem Atemzug mit Altersdemenz oder Alkoholentzugsdelir erwähnt. Unklare Definitionen und Unwissenheit über das Syndrom führen zu einer Verharmlosung des Delirs, was häufig schwerwiegende Folgen für die Betroffenen hat. Die Ursachen und das Erscheinungsbild eines Delirs sind vielfältig und stellen die Pflegefachkräfte vor eine große Herausforderung. Pflegende haben den unmittelbarsten Kontakt zu den Patienten und...

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Hepatitis: Übertragung, Symptome, Therapie

Die Hepatitis ist eine Entzündung der Leber und zählt zu den häufigsten Lebererkrankungen in Deutschland. Auslöser sind neben verschiedenen Giftstoffen wie Pflanzengiften und Alkohol vor allem Infektionen mit Hepatitisviren. Im Pflegealltag kommen die Virushepatitiden A, B und C am häufigsten vor. Virushepatitiden sind meldepflichtig und es werden jährlich über 20.000 Fälle beim Robert Koch-Institut registriert. Durch die momentanen...

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Die Harnsteintherapie

Harnsteine sind seit mindestens 7.000 Jahren bekannt. Eine hohe Prävalenz (Vorkommen) von 10 % und eine Inzidenz (Erkrankungshäufigkeit pro Jahr) von ungefähr 2 % machen die Harnsteinerkrankung zur Volkskrankheit und zu einem volkswirtschaftlichen Problem. Die Entstehung der Nierensteine ist aber immer noch nicht abschließend geklärt und ungefähr die Hälfte der Patienten erleiden in ihrem weiteren Leben einen erneuten Harnstein. Noch vor 70...

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Morbus Bechterev: Symptome & Therapie

Morbus Bechterew (M. Bechterew) ist eine chronisch verlaufende, entzündlich-rheumatische Erkrankung, die in 1. Linie mit einer Versteifung des Achsenskeletts (Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb) einhergeht, aber bei schweren Verläufen auch auf andere Organe übergreifen kann. Es sind etwa 0,1–0,5 % der Bevölkerung betroffen. Die Symptome sind zu Beginn häufig unspezifisch, zeigen sich zunächst in Schmerzen der Lendenwirbelsäule...

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Neue Herausforderung für die Pflege - COPD

Bei COPD handelt sich handelt es sich um zunächst eine chronische Erkrankung der Lunge und der Atemwege. Dazu kommen Begleit- und Folgeerkrankungen, die vor allem das Herz betreffen. Typische COPD-Patienten sind vor allem ältere Raucher. Die Patienten leiden zunehmend unter Atemnot, Husten und Auswurf. Die Krankheit schreitet voran und ist nicht zu heilen. In schweren Fällen braucht der Patient eine Langzeit-Sauerstofftherapie. Die Pflegefachkraft muss bei akuten...

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Akuter Myokardinfarkt: Grundlagen der Pflege

Erkrankungen des Herzkreislaufsystems sind die häufigsten Todesursachen in Deutschland. 2013 verstarben insgesamt 893.825 Personen. Darunter verstarben allein knapp 40 % an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, wobei der akute Myokardinfarkt mit insgesamt 54.538 Verstorbenen die zweithäufigste Todesursache neben der ischämischen Herzkrankheit mit 128.808 Sterbefällen darstellt (1). Ein großer Teil der gesamten Gesundheitsausgaben ist mit 37 Mrd. Euro (knapp 14...

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Notfall: Schlaganfall – Diagnose & Therapie

Schlaganfälle gehören zu den häufigsten, akut lebensbedrohlichen Erkrankungen und gehen oft mit bleibenden Behinderungen und Schädigungen der Betroffenen einher. Eine potenziell kurative Behandlung ist prinzipiell nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn möglich. Daher liegt ein wesentlicher Fokus der optimalen Versorgung von Patienten mit Schlaganfall auf dem raschen und strukturierten Handeln des medizinischen und pflegerischen Personals. Dazu ist ein...

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ALS: Die amyotrophe Lateralsklerose

Die Amyotrophe Lateralsklerose(ALS)  ist mit 2 bis 3 Betroffenen von 100.000 Menschen weltweit eine eher seltene Erkrankung, dafür aber die häufigste nicht entzündliche Erkrankung des motorischen Nervensystems. Männer sind geringfügig häufiger betroffen als Frauen. Das mittlere Erkrankungsalter liegt zwischen dem 50. Und 70. Lebensjahr. Die Ursache dieser Erkrankung ist bislang noch nicht bekannt. Diskutiert werden unterschiedlichste Möglichkeiten, wie...

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Psychologische Aspekte der Schmerztherapie

Schmerz als Alltagsphänomen hat eine wichtige Schutz-und Warnfunktion, wenn Schädigungen im Körper stattfinden oder zu erwarten sind. Menschen ohne Schmerzwahrnehmung leben gefährlich, da sie bedrohliche Reize aus dem eigenen Körper, z. B. eine Entzündung, nicht wahrnehmen. Schmerz beinhaltet ein ganz subjektives Erleben, das unterschiedlich zum Ausdruck gebracht wird. Es gibt Kulturen, in denen es verpönt ist, Schmerzen zu zeigen. Schmerz ist ein...

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Pflege bei Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) – oder auch Encephalomyelitis disseminata – ist eine chronische Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, die mit Entzündungen an den Nervenzellen einhergeht. Die Ursache ist bis heute nicht geklärt. In Deutschland sind ca. 130.000 Menschen betroffen, davon etwa 3-mal häufiger Frauen als Männer. Der Krankheitsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Die Symptomatik ist vielfältig. Sehstörungen,...

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Die Tracheostomapflege auf peripheren Stationen

Der Luftröhrenschnitt (Tracheotomie) wurde bereits um das Jahr 124 vor Christus das erste Mal durchgeführt. Er ist somit einer der ältesten chirurgischen Eingriffe. Forschung und Weiterentwicklung machten ihn im 19. Jahrhundert endlich erfolgversprechend. Trotzdem war noch vor zehn Jahren die Behandlung und Betreuung von Patienten mit einem Tracheostoma eher die Ausnahme in unseren Krankenhäusern. Aktuelle Fortschritte in der intensivmedizinischen Behandlung sowohl im...

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Polyneuropathie: Wenn Nerven schmerzen

Weltweit sind zirka 4 von 10.000 Einwohnern von einer Polyneuropathie (PNP) betroffen. Die PNP ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom diverser anderer Erkrankungen. Als häufigste Ursachen sind Diabetes mellitus und Alkoholabusus bekannt, wobei es bei jedem dritten bis vierten Patienten trotz aufwendiger Untersuchungen nicht gelingt, die Ursache zu ermitteln. Die PNP betrifft das periphere Nervensystem, wobei sowohl die sensorischen und motorischen als auch die...

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pAVK: Risiken & Therapie

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet eine eingeschränkte Blutversorgung der Extremitäten, bedingt durch eine Verengung einer Arterie (Stenose) oder durch einen kompletten Arterienverschluss (Okklusion). Die damit einhergehende Unterversorgung (Ischämie) der betroffenen Muskulatur geht mit starken Einschränkungen einher. Die Folgen reichen von einer eingeschränkten Mobilität über Schmerzen in Ruhe bis hin zu nicht heilenden Wunden...

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Umgang mit Dysphagie-Patienten

Viele Patienten in der außerklinischen Intensivpflege leiden unter Kau- und Schluckstörungen aller Art. Und viele von ihnen essen immer weniger aus Angst vor Problemen wie Verschlucken, Hustenreiz, Erbrechen oder Schmerzen usw. Essen und Trinken werden zur Qual und zur Belastung für den Patienten. Des Weiteren bestehen die Risiken der Mangelernährung (Malnutrition) und der Exsikkose (Dehydration). Pflegekräfte können vielen Patienten dabei helfen, wieder mit...

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Tiefe Beinvenenthrombose (TVT): Entstehung, Therapie, Behandlung

Eine tiefe Beinvenenthrombose ist eine häufige Komplikation bei immobilen Patienten. Die Entstehung eines Blutgerinnsels im venösen System basiert auf mehreren möglichen Komponenten. Die Einschätzung des individuellen Risikoprofils und die entsprechend angepassten Maßnahmen zur Prophylaxe sind entscheidend, um die Entstehung einer Thrombose zu verhindern. Kommt es jedoch zu einer Thrombose, sind sowohl die Diagnostik als auch die Einleitung der richtigen Therapien...

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Die Pflege von Patienten mit Depressionen

Eine Depression ist eine ernst zu nehmende psychische Erkrankung, die nichts mit einer Befi ndlichkeitsstörung zu tun hat. Hauptsymptome sind eine gedrückte Stimmung und ein veränderter Antrieb. Diese Symptome können von den Erkrankten willentlich nicht beeinfl usst werden, was zu einem großen Leidensdruck führt. Dennoch suchen viele Menschen mit derartigen psychischen Veränderungen oft über einen langen Zeitraum keine ärztliche Hilfe auf. Der...

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Epilepsie im Erwachsenenalter

Jeder zehnte Mensch erleidet einmal in seinem Leben einen epileptischen Anfall. Die Diagnose „Epilepsie“ wird jedoch erst bei weiteren Anfällen gestellt und betrifft 0,7–0,8 % der Bevölkerung Deutschlands. Die Erscheinungsform der Anfälle ist vielfältig, sie reicht über Myoklonien (Zuckungen) einzelner Muskelgruppen bis hin zum generalisierten tonisch-klonischen Anfall, bei dem der Betroffene bewusstlos ist und am ganzen Körper krampft. Um eine...

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Die Pflege von Patienten mit Schizophrenie

Schizophrenie ist eine Krankheit, die mit vielen Vorurteilen und Ängsten verbunden ist. Hinzu kommen Ängste im Umgang mit den Betroffenen. Denn: Auf beiden Seiten kann das Verständnis für die andere Person fehlen, weil das Denken und Handeln im Krankheitsgeschehen nicht nachvollzogen werden kann. Soziale Interaktionen sind für die Betroffenen eine Herausforderung. Denn die Erkrankten können die Erwartungen, die die Gesellschaft an sie stellt, nicht...

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Die urologische Kathederkunde

Die  Prostata  ist eine ungefähr kastaniengroße Drüse, die unterhalb der Harnblase sitzt. Durch sie verläuft die Harnröhre. Sie bildet ein Drüsensekret, das ungefähr 30 % des Spermavolumens ausmacht und Enzyme für die Beweglichkeit und Viskosität des Spermas enthält. Für über 50-jährige Männer besteht eine große Wahrscheinlichkeit, an der Prostata zu erkranken. So stellt das benigne Prostatasyndrom...

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Erkrankungen der Prostata

Die  Prostata  ist eine ungefähr kastaniengroße Drüse, die unterhalb der Harnblase sitzt. Durch sie verläuft die Harnröhre. Sie bildet ein Drüsensekret, das ungefähr 30 % des Spermavolumens ausmacht und Enzyme für die Beweglichkeit und Viskosität des Spermas enthält. Für über 50-jährige Männer besteht eine große Wahrscheinlichkeit, an der Prostata zu erkranken. So stellt das benigne Prostatasyndrom...

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Krätze (Scabies) - Ursachen und Schutzmaßnahmen

In den letzten Jahren häufen sich die Schlagzeilen in den Medien über ein zunehmendes Ausbreiten von Krätze-Erkrankungen, insbesondere in Form von Ausbrüchen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. für Obdachlose, Flüchtlinge oder Asylbewerber. Krätze ist eine Hautkrankheit, die durch Parasiten (konkret: Milben) verursacht wird. Übertragen wird Krätze durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch oder...

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MRSA im Pflegealltag

MRSA stellt – nicht nur aus Kostengründen – eine große Herausforderung für Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitssystems dar. Darüber hinaus bedeutet die Infektion mit MRSA natürlich auch eine Gefahr für besiedelte Patienten, da diese mit einer erhöhten Sterblichkeit und vermehrtem Leiden verbunden ist. Der statistische MRSA-Anteil (also der Anteil an Staphylococcus-aureus-Nachweisen) in mikrobiologischen Befunden liegt...

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Pneumonie-Prävention beatmeter ICU-Patienten

Die sogenannte beatmungsassoziierte Pneumonie (VAP) ist eine der häufigsten nosokomialen Infektionen auf Intensivstationen. Sie führt zu verlängerten Krankenhausaufenthalten sowie zu einer erhöhten Letalität und Morbidität. Sie verlängert die Leiden der Betroffenen, erhöht den medizinischen und pflegerischen Aufwand und verursacht hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzkosten im Gesundheitssystem und in der betreuenden Einrichtung. Ursachen sind...

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Prävention der katheterassoziierten Sepsis

Die katheterassoziierte Sepsis ist eine der häufigsten nosokomialen Infektionen auf Intensivstationen. Sie führt zu verlängerten Krankenhausaufenthalten und erhöht die Letalität sowie die allgemeine Morbidität. Sie verlängert das Leiden der Betroffenen, vergrößert den medizinischen, medikamentösen und pflegerischen Aufwand und verursacht damit hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Zusatzkosten. Anzeichen sind die typisch-klinischen...

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Prävention nosokomialer Infektionen auf Intensiv

Nosokomiale Infektionen (NI), im Volksmund auch „Krankenhausinfektionen“ genannt, sind eine häufige Komplikation bei medizinischen Maßnahmen. Diese führen u. a. zu verlängerten Krankenhausaufenthalten, erhöhen Letalität und Morbidität und verlängern die Leiden der Betroffenen. Auf Intensivstationen wird die Prävalenz von NI in verschiedenen Untersuchungen auf 15–19 % hochgerechnet. Begünstigend sind neben schweren...

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Prävention nosokomialer Harnwegsinfektionen

Die symptomatische Katheter-assoziierte Harnwegsinfektion (CAUTI) ist eine der häufigsten nosokomialen Infektionsarten. Diese führen u. a. zu verlängerten Krankenhausaufenthalten, erhöhen Letalität und Morbidität. Sie verlängern die Leiden der Betroffenen um 1 – 4 Tage und verursachen unnötige Zusatzkosten (ca. 1.000 € pro Harnwegsinfektion (HWI). Eine nosokomiale CAUTI unterscheidet sich von einer nicht zu therapierenden asymptomatischen...

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Grundlagen der Reanimation

Weltweit werden ständig Untersuchungen und Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen unter Kardiopulmonaler Reanimation (bzw. Cardio Pulmonaler Reanimation (CPR)) prüfen mit dem Ziel, die Überlebens chancen und das Outcome von Patienten zu verbessern. Aktuell gelten als wichtigste Maßnahme die möglichst unterbrechungsfreien Thoraxkompressionen, welche einen Minimalkreislauf aufrechterhalten und eine ausreichende Perfusion...

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Wichtig oder nichtig? Arbeitsschutz im Krankenhaus

Das Thema „Arbeitsschutz“ und die damit verbundenen Maßnahmen werden im Krankenhaus sehr häufig als lästige Pflicht, ja sogar als Belastung wahrgenommen. Bei näherer Betrachtung des Themas stellen sich jedoch sowohl für die Klinikleitung als auch für die Pflegekräfte selbst Vorteile dar. Die Klinikleitung erlangt bei der Umsetzung des Arbeits schutzes Rechtssicherheit und trägt zur Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter bei. Die...

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Lebensmittelnhygiene in der Pflege

Im Umgang mit Lebensmitteln müssen Pflegeeinrichtungen eine gute Hygienepraxis einhalten. Dies gilt nicht nur für Mitarbeiter der Großküche, sondern auch für alle Pflege-, Betreuungs- und Servicekräfte, Auszubildende und Praktikanten, die Essen portionieren, verteilen, aufwärmen und anreichen. Selbiges gilt, wenn in der Wohnbereichs- oder WG-Küche gekocht wird. Rechtliche Grundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 852/2004, die auf nationaler Ebene durch...

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Datenschutz im Alltag eines Pflegenden

Datenschutz ist ein Grundrecht, das durch Landes- und Bundesgesetze eindeutig geregelt ist. Die in Verbindung mit einem Klinikaufenthalt erhobenen Daten erfordern eine besondere Sorgfalt des Klinikpersonals. Durch technische Einstellungen kann der elektronische Zugriff auf Patientendaten durch entsprechend eingeschränkte Berechtigungen gesteuert werden. Klare Vorgaben und transparente Kommunikation sorgen für ein konstruktives Gesamtgefüge einer Klinik im Umgang mit sensiblen...

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Aggression und Gewalt in der Pflege

Der Wunsch der Menschheit nach einer gewaltfreien Welt besteht seit Jahrhunderten. Und doch zeigt uns die Wirklichkeit täglich, dass menschliches Miteinander oft durch Aggressionen und Gewalt geprägt ist. Dies gilt leider auch in der Pflege. Aggressionen, Gewalt und Misshandlungen gegen Pflegebedürftige wie auch Pflegende, im häuslichen Bereich wie auch in Einrichtungen oder Krankenhäusern sind ein gesellschaftliches Problem, das häufig verneint oder...

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Die Pflege-Charta: Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen auf Station

Die Pflege-Charta wurde 2005 von den Teilnehmern des „Runden Tisch Pflege“ erarbeitet, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen wurde. Teilnehmer des „Runden Tisch Pflege“ sind Vertreter aus Verbänden, Ländern, Kommunen, Praxis und Wissenschaft. Ziel war, eine Leitlinie zu entwickeln, die für eine menschenwürdige und respektvolle Pflege steht und so die Rechtsstellung hilfe- und...

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Atmung und Bewusstsein bei Intensivpatienten beobachten

Ein bedeutender Bereich in der A mbulanten P flege und A ußerklinischen I ntensivpflege (AIP) ist die Krankenbeobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung  bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld  zu verstehen. Die wichtigste Voraussetzung für das...

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Anleitung zu Zahn- und Prothesenpflege

Viele alte Patienten sind auf Hilfe bei der Zahn-, und Prothesenpflege angewiesen. Denn oftmals kann eine mangelnde Mundhygiene und Prothesenpflege schwerwiegende Folgeschäden oder Erkrankungen nach sich ziehen. Um diesen vorzubeugen und die Lebensqualität der Patienten zu erhalten, ist es wichtig, eine reglemäßige und optimale Mundhygiene durchzuführen. Auch regelmäßige Kontrollen, Zahn -, und Prothesenreinigungen durch den Zahnarzt oder geschultes...

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Hautpflege bei Früh- und Neugeborenen

„Die Haut ist das Haus, in dem wir leben.“ (1) Diese Aussage sollte für alle Pflegekräfte ein Leitsatz zur Reflexion sein, wenn es um die Pflege der Haut von Früh- und Neugeborenen geht. Beschäftigt man sich mit diesem Organ, fasziniert es von Beginn der Entwicklung des menschlichen Körpers an. Aus scheinbar unspezifischen Zellen bilden und differenzieren sich komplexe Strukturen, die in ihrem Zusammenspiel einen perfekten Schutz für den Körper...

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Herzkatheter: Vorbereitung und Versorgung

Immer häufiger erleiden Menschen einen Herzinfarkt – in zunehmendem Maße auch jüngere Menschen. Waren es im Jahr 2004 in Deutschland noch 715.598 Herzkatheteruntersuchungen und PCIs, so waren es 2010 bereits 881.514. Medizinischer Fortschritt hat die Herzkatheteruntersuchung mittlerweile zu einer Routineuntersuchung werden lassen, die zwar nicht risikofrei ist, jedoch immer sicherer durchgeführt werden kann. Die pflegerische Versorgung von Patienten nach einer...

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Expertenstandard Ernährungsmanagement

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt der Volksmund. Es sind menschliche Grundbedürfnisse und sowohl Essen als auch Trinken spielen eine zentrale Rolle nicht nur für Gesundheit, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden. Kranke und pflegebedürftige Menschen können sich selbst oft nicht angemessen ernähren und benötigen daher besondere Unterstützung. Unterstützung ist in diesem Expertenstandard in breitem Sinne gemeint und...

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Schmerzen und Schmerzbehandlung

Schmerz ist ein führendes Symptom in der Palliativ Care. Chronische Schmerzen belasten den Pflegekunden und das Umfeld. Er schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, macht also immobil. Damit behindert er massiv das, was in der professionellen Pflege eines der wichtigsten Ziele sein sollte – die Lebensqualität. Dies ist ein sehr bedeutsamer Punkt, denn schlecht behandelte Schmerzen oder auch die Angst vor zukünftigen starken Schmerzen führen häufig sogar zu...

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Aus- und Weiterbildung im Skills-Lab

Lernende in Pflegeberufen sind schon früh Konflikt- und Stresssituationen im Berufsalltag ausgesetzt. Ratlosigkeit und Selbstzweifel bei der Arbeit und in der Interaktion mit Patienten, Angehörigen oder Kollegen sind daher keine Seltenheit. Darüber hinaus erfordern auch die steigenden Anforderungen sowie die fortschreitende Technisierung in der Gesundheits- und Krankenpflege neue Lehr- und Lernmethoden. Eine Innovation auf diesem Gebiet ist das sogenannte Skills-Lab. Das...

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Das Urostoma - Formen und Komplikationen

Muss bei einem Patienten die Harnblase komplett entfernt werden (radikale Zystektomie), beispielsweise aufgrund eines Harnblasentumors, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Urin anschließend abzuleiten. Im Wesentlichen wird zwischen kontinenten Harnableitungen (z. B. Ileum-Neoblase) und inkontinenten Harnableitungen (z. B. Ileum-Conduit) unterschieden. In den allermeisten Fällen ist der Grund für die Entfernung der Harnblase ein fortgeschrittenes...

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Wundinfektionen vorbeugen und behandeln

Einige Wundinfektionen können sich über das Wundgebiet hinaus – evtl. sogar über den gesamten Organismus – ausbreiten. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Sepsis mit Multiorganversagen und Todesfolge kommen. Aus diesem Grund ist neben einer guten Wundbehandlung die Prophylaxe überaus wichtig. Dabei spielen die korrekte Wundversorgung sowie eine angemessene hygienische Arbeitsweise die größte Rolle. Sollte dennoch eine Wundinfektion eintreten, ist...

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Eigenen Stress erkennen und bewältigen

Der Arbeitsalltag einer Pflegefachkraft ist geprägt durch Schichtdienst, Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen sowie durch kurzfristiges Einspringen aufgrund von Krankheitsfällen im Kollegenkreis. Jeder, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, kennt diese Fakten und weiß auch um die Belastung, die dadurch entsteht. Was die wenigsten wissen bzw. worauf niemand sich einstellen oder gar vorbereiten kann, ist die psychische Belastung, die ganz individuell wahrgenommen...

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Postoperative Pflege: Prophylaxen, Teil 2

Vier weitere wichtige Prophylaxen in der postoperativen Pflege sind die Obstipations-, Dehydratations-, Pneumonie- sowie die Soor- und Parotitisprophylaxe. Diese haben ihre Notwendigkeit zum Teil in der gleichen Ursache und hängen somit eng zusammen. Bei einigen Patienten kommt es in der postoperativen Pflege aus unterschiedlichen Gründen zu Flüssigkeitsmangel (z. B. durch Blutungen, verringerte Flüssigkeitsaufnahme, Nahrungskarenz oder Fieber und Schwitzen). Ein...

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Das EKG: Analyse und Pathologien (Teil 2)

Natürlich ist die Analyse und Befundung des EKGs im Kern eine ärztliche Aufgabe. Dennoch ist es enorm wichtig, dass auch eine Pflegekraft ein generelles Wissen über bestimmte Pathologien hat, denn oft sind es eben Pflegekräfte, die das EKG schreiben und den Patienten im Gegensatz zu Ärzten zudem über einen längeren Zeitraum beobachten können. Es liegt also oft an den Pflegekräften, wie schnell eine potenziell lebensbedrohliche Gefährdung des...

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Die systemische Fragetechnik

Wer kennt sie nicht, die unangenehmen, ärgerlichen oder belastenden Gesprächssituationen mit schwerstkranken Patienten und deren Angehörige. Der Umgang mit Ängsten, Trauer und Tod stellt oft für alle Beteiligten eine große Belastungsprobe dar. Gewohnheiten und Routinen im Berufsalltag können dabei sehr nützlich sein, weil wir dadurch schnell, ohne viel Nachzudenken interagieren können. Hinderlich ist aber dann, wenn diese Routinen nicht durch ein...

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Hygienische Händedesinfektion

Die Erkenntnisse über die Notwendigkeiten zur Desinfektion und entsprechendes Wissen über Krankheitserreger bestimmen auch heute unseren stetigen Fortschritt in der Medizin. Für Pflegekräfte wie auch Mediziner und andere Gesundheitsberufe ist wichtig zu wissen, dass einer der häufigsten Übertragungswege von Krankheitserregern die Hände des Pflegepersonals sind, sie sind die Hauptursache zur Übertragung von pathogenen und multiresistenten Keimen. Schon...

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Patienten mit Pneumonie: Therapie & Behandlung

Der Begriff Pneumonie leitet sich von den griechischen Wörtern „pneumon = Lunge, von Lufthauch, Wehen“ mit der Endung „itis“ = Entzündung ab und bezeichnet eine Entzündung der Lunge. Dabei sind die Alveolen (Lungenbläschen) und/oder das Interstitium (Zwischengewebe) betroffen. In Deutschland erkranken jährlich etwa 800 000 Menschen daran. (1) Da eine Pneumonie nicht immer typisch verläuft, wird sie oft erst später diagnostiziert....

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Die palliative Sedierung

Bei den allermeisten schwerkranken Patientinnen und Patienten lassen sich mit einfachen palliativmedizinischen Strategien belastende Krankheitssymptome wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit oder Angst und auch psychosoziale Belastungen weitestgehend und eng entlang ihrer Bedürfnisse lindern. Eine Möglichkeit der Leidenslinderung am Lebensende bei ausgewählten Patienten, bei denen keine ausreichende Symptomlinderung erreicht werden kann, bietet die Palliativmedizin in Form der...

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Expertenstandard: Sturzprophylaxe

Ein Sturz wird definiert als „jedes Ereignis, in dessen Folge eine Person unbeabsichtigt auf dem Boden oder einer tieferen Ebene zu liegen kommt“. Während zur Sturzprävention bei zu Hause oder in vollstationären Pflegeeinrichtungen lebenden älteren Menschen umfangreiches Wissen vorliegt, trifft dies auf den Klinikbereich nicht zu. Die Bedingungen des häuslichen Bereiches oder die in einer vollstationären Pflegeeinrichtung können auch nicht ohne...

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Überwachung von Schwerstkranken

Ein bedeutender Bereich in der Krankenpflege ist die Beobachtung am schwerstkranken Patienten. Dies geschieht durch kontinuierliche Überwachung, wenn nicht sogar unter Zuhilfenahme von apparativem Monitoring. Krankenbeobachtung bedeutet den physischen und psychischen Zustand des Patienten ganzheitlich zu beobachten und zu erfassen sowie seine soziale Seite und sein Umfeld zu verstehen. Dabei werden sowohl objektive, teils messbare und teils nicht messbare, Veränderungen am...

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Kinderwunsch trotz Krebserkrankung

Zusätzlich zu den naheliegenden Ängsten und Fragen, die ihre Erkrankung aufwirft, müssen sich junge Patienten/innen kurz nach der onkologischen Diagnose und vor Behandlungsbeginn auch mit folgendem Thema auseinandersetzen: Möchte ich nach überstandener Krebstherapie eine Familie gründen oder plane ich weitere Kinder ? Denn: Ihre Entscheidung, zukünftig noch Kinder bekommen zu wollen, muss vor dem Behandlungsbeginn erfolgen. Tatsache ist: Onkologische...

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Fieber bei Kindern

Es ist eines der häufigsten Gründe, warum Eltern mit ihren Kindern den Kinderarzt oder die Notaufnahme aufsuchen. Und es gibt fast keine Kinderkrankheit ohne dieses Symptom. Die Rede ist von Fieber. Gerade Kleinkinder sind mehrmals pro Jahr davon betroffen. Denn: Kinder fiebern häufig und entwickeln dabei oft hohe Temperaturen. Im Durchschnitt macht ein Vorschulkind jährlich sechs bis acht fieberhafte Erkrankungen durch, meist im Zusammenhang mit Infektionen und den...

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Die Schmerztherapie aus pflegerischer Sicht

Schmerz ist ein Kardinalsymptom bei Erkrankungen, Operationen oder stellt selbst eine Krankheit (Chronifizierung) dar. Jeder Mensch hat das Recht auf eine zeitgemäße, dem aktuellen Wissen entsprechende Schmerzbehandlung. Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen können in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen nur dann systematisch und erfolgreich vorgenommen werden, wenn es zu einer verbindlichen interprofessionellen und interdisziplinären Zusammenarbeit...

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Ein Wort macht den Unterschied (copy)

Im Stationsalltag hat sich eine eigene pflegetypische Sprache entwickelt und etabliert. Redewendungen werden nicht mehr auf ihre tatsächliche Bedeutung – und noch seltener auf ihre Wirkung hin – hinterfragt. Die genutzten Worte, die praktizierten Sprachgewohnheiten haben Auswirkungen auf den Patienten und die Pflegenden selbst. Worte lassen beim Sprechen und Zuhören innere Bilder entstehen, die wiederum Gefühle und Empfindungen auslösen: Negativ besetzte Worte...

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Postoperative Pflege: Prophylaxen, Teil 1

Vier zentrale Prophylaxen in der postoperativen Pflege sind die Dekubitus-, Thrombose-, Sturz- und Kontrakturenprophylaxe. Diese stehen in engem Zusammenhang, da sie aus ähnlichen Risikofaktoren resultieren und ihnen zum Teil durch ähnliche Maßnahmen vorgebeugt werden kann. Postoperativ gibt es verschiedene Ursachen, welche zu einer Immobilität von Patienten führen können. Darunter fallen z. B. die Bettruhe, komatöse Zustände oder auch Wunden und...

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Chorea Huntington

Weltweit erkranken 5–10 von 100.000 Menschen an Chorea Huntington. Ursache der Erkrankung ist ein Gendefekt auf dem 4. Chromosom, der autosomal-dominant vererbt wird. Das heißt, dass bei dem Elternteil, welcher erkrankt ist, das defekte Chromosom 4 dominant ist. Der Gendefekt bewirkt ein Absterben von Neuronen in den Basalganglien, die Teil des extrapyramidalmotorischen Systems sind. Dieses hat die Aufgabe, unbewusste und automatisierte Bewegungen zu kontrollieren, wie z. B....

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Komplikationen Post-OP erkennen

Eine Operation stellt einen schweren Eingriff in die Körperfunktionen eines Patienten dar. Die Narkose sowie die entstehenden Gewebetraumen sind je nach Art, Dauer und Umfang der Operation eine mal mehr, mal weniger große Belastung für den einzelnen Patienten und seinen Körper. Jede Operation bringt auch immer die Gefahr postoperativer Komplikationen mit sich, welche von „einfachen Abszessen“ bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen führen...

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Die Notaufnahme als zentraler Anlaufpunkt

Das deutsche Gesundheitswesen unterliegt einem stetigen Wandel – und dieser Wandel macht auch vor den Notaufnahmen der Krankenhäuser nicht halt. War es bis vor einigen Jahren noch üblich, dass jede Disziplin eines Krankenhauses ihre eigene Aufnahmeambulanz unterhielt, geht der Trend mittlerweile dahin, die Ressourcen eines Krankenhaues in Form von (zentralen) fachübergreifenden Notaufnahmen zu bündeln und Patientenströme sowie Behandlungsabläufe auf diese...

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Schmerztherapie bei Kindern mithilfe des DOLORES-Konzepts

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Dieses allgemein bekannte Postulat gilt auch bei der medizinischen Versorgung und Begleitung von pädiatrischen Patienten, z. B. im Rahmen eines Krankenhausaufenthalts. Der folgende Beitrag setzt seinen Schwerpunkt auf das perioperative Setting von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter, angefangen bei der Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt bis hin zur Entlassung nach Hause. Im Fokus steht dabei das Angst- und Schmerzprophylaxenkonzept...

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Psychopharmaka bei Demenz: Antidementiva

Im Januar 2016 wurde die Leitlinie „Diagnose und Therapie von Demenzen“ umfassend neu von 23 Fachgesellschaften gemeinsam überarbeitet und ist im Internet ganz einfach und barrierefrei zugänglich (1). In Deutschland sind gegenwärtig ca. 1,2 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt und jährlich kommen ca. 224.000 Neuerkrankungen dazu. Eine Übersicht über die wichtigen Formen der Demenz und ihrer medikamentösen Behandlung mit sog....

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Leitlinie: Prolongiertes Weaning in der NNCHFR

Die Besonderheiten der neurologischen und neurochirurgischen Frührehabilitation verlangen ein spezielles pflegerisches und medizinisches Wissen. Insbesondere das Entwöhnen vom Beatmungsgerät, das sogenannte Weaning, nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Grundlagen einer Behandlung sind in der Leitlinie „Besonderheiten des prolongierten Weanings in der neurologischen-neurochirurgischen Frührehabilitation“ – herausgegeben von der Weaning-Kommission der...

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Behandlung von oraler Mukositis

Die orale Mukositis (Mundschleimhautentzündung) ist eine der häufigsten Nebenwirkungen, die bei einer chemotherapeutischen Behandlung auftreten kann. Durch aufgeworfenes Zahnfleisch und eine stark ulzerierende Mundschleimhaut ist es für den betroffenen Patienten unmöglich zu sprechen oder wie gewohnt zu essen. Sehr starke Schmerzen und ein ständiger zäher (oder auch fehlender) Speichelfluss schränken die Lebensqualität des Patienten drastisch ein und...

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Vorsicht bei der Nutzung sozialer Medien!

Ein bei Facebook oder WhatsApp gepostetes Foto ist, auch wenn es nur an die eigenen Freunde geht, durch die Kommentar- und Weiterleitungsfunktion im Prinzip für jedermann sichtbar. Auf jeden Fall kann derjenige, der postet, nicht mehr kontrollieren, wer das Foto am Ende zu sehen bekommt. Das ungenehmigte Posten von Fotos in sozialen Medien kann deshalb gerade für KrankenPflegekräfte weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Der Verlust des...

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Die Erstversorgung von Flüchtlingen

Die Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland gehört aktuell zu den bestimmenden Themen in unserer Gesellschaft. In der heutigen Medienlandschaft wird über das Für und Wider von Grenzzäunen und die strukturellen Prozesse der Flüchtlingsversorgung gesprochen. Täglich kommen mehrere Tausend neuer Flüchtlinge in Deutschland und somit auch in vielen Kommunen und Städten der Bundesrepublik an. Auch die Stadt Ahlen hat am 05.08.2015 ein Aufnahmelager...

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Demenz-Patienten: Angehörige beraten

Die Information und Beratung Angehöriger ist im Krankenhaus an der Tagesordnung und bereitet keinerlei Probleme, sofern es sich bei dem Thema der Beratung um eine Kernkompetenz der jeweiligen Pflegefachkraft und/oder Abteilung handelt. Anders ausgedrückt: Geht es um eine Frage oder ein Anliegen zur Einlieferungsdiagnose, sind die Angehörigen bei den Pflegefachkräften der Station meist direkt an der richtigen Adresse. Gehen Einweisungsgrund (wie z. B. ein...

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Basale Stimulation in der Pflege

Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein ganzheitliches Konzept zur Wahrnehmungsförderung von Menschen mit allen Arten von Einschränkungen. Hierbei werden bewusst unterschiedliche Reize in allen Wahrnehmungsebenen gesetzt. Im Fokus stehen hierbei die Ganzheitlichkeit und das Wohlbefinden des Betroffenen. Auch ist die Beziehung zwischen dem Pflegenden und dem Patienten wichtig, welche sich intensiv aufnehmen lässt und die Möglichkeit bietet, auch auf nonverbaler...

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Rehabilitation nach Querschnittlähmung

Eine Querschnittlähmung ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein einschneidendes Ereignis. Das bisherige Leben ist von heute auf morgen komplett auf den Kopf gestellt. Oft völlig herausgerissen aus dem selbstständigen Leben, müssen Dinge, die vorher selbstverständlich waren, wieder neu erlernt werden. Pflegekräfte in der Rehabilitation arbeiten tagtäglich eng mit den Betroffenen zusammen, werden Teil des Genesungsprozesses und somit auch...

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Versorgung von Femurfrakturen

Das Femur – der Oberschenkelknochen – ist der längste und stärkste Knochen des menschlichen Skeletts. Trotzdem bricht dieser sehr häufig. Typischerweise tritt diese Fraktur meistens bei Menschen jenseits des 65. Lebensjahres auf. Hierbei ist das weibliche Geschlecht wesentlich häufiger betroffen. Grund dafür ist meist eine osteoporotische Veränderung, bedingt durch einen menopausalen Östrogenmangel. Die Oberschenkelfraktur kann durch einen...

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Die PEG-Versorgung

In der heutigen Welt der modernen Medizin ist es vergleichsweise einfach, einen Patienten mithilfe der perkutan-endoskopischen Gastrostomie (PEG) enteral zu ernähren. In der Vergangenheit war dies mitunter sehr schwierig und leidvoll für Arzt und Patient. Zwar gab es schon im 12. Jahrhundert Bemühungen von dem arabischen Arzt Ibn Zuhr-Avenzoar (1091–1161 n. Chr.), mittels einer Silberkanüle einem Patienten mit stenosierendem Ösophaguskarzinom Nahrung...

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Datenschutz im pflegerischen Alltag

Die Bestimmungen des Datenschutzes nehmen im Pflegealltag eine wichtige Rolle ein. Beim Zugang zu den eingesetzten elektronischen Systemen, etwa zur Dokumentation, ist eine zielgenaue Berechtigung der Mitarbeiter unabdingbar, um den Bestimmungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Hierbei geht es weniger darum, die eigentlichen Daten zu schützen, als vielmehr die Privatsphäre des Patienten zu wahren. Der richtige Umgang mit Kennungen und Passwörtern ist ein Aspekt, der...

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Medizinprodukte richtig anwenden - Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung

Im Vergleich zum Medizinproduktegesetz (MPG), das sich hauptsächlich an Hersteller und Vertrieb wendet, spricht die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) den Betreiber von Medizinprodukten direkt an, also die Klinikleitung und die mit den Medizinprodukten arbeitenden Mitarbeiter. Im rechtlichen Sinne ist derjenige Betreiber, der die tatsächliche Sachherrschaft über ein Medizinprodukt besitzt. Hierbei sind die Besitz- und nicht die Eigentumsverhältnisse...

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Patienten mit Kopfschmerzen

Kopfschmerzen stellen nach den Rückenschmerzen die zweithäufigste Form von Schmerzen dar. Es gibt über 200 unterschiedliche Arten. Sie können den ganzen Kopf, einzelne Regionen oder auch nur eine Kopfhälfte betreffen. Sie können Minuten bis Tage andauern, sporadisch auftreten oder chronifizieren. Einige sind harmlos und leicht zu therapieren, andere schränken die Lebensqualität durch ihre Intensität massiv ein, wieder andere sind lebensbedrohlich....

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Häufige Fragen zum Arbeitsschutz

In Seminaren und Workshops zum Thema Arbeitsschutz werden immer wieder spannende Fragen zum Arbeitsschutz und zu angrenzenden Themen an den Dozenten herangetragen. In dieser Fortbildungseinheit werden einige der häufigsten Fragen der Pflegekräfte beantwortet. Begonnen wird bei den Unterschieden zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und der gesetzlichen Unfallversicherung sowie deren Bedeutung für die Mitarbeitenden. Darauf aufbauend werden anhand eines praktischen...

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Organspende-Patienten auf Intensiv

Viele schwerkranke Menschen leben mit der Hoffnung auf ein neues Organ, das nach erfolgreicher Transplantation die Funktion ihres erkrankten Organes übernimmt. Ein Spendeorgan ist oft die einzige Chance zu überleben bzw. ein Leben ohne belastende Einschränkungen zu führen. Die Hoffnung auf ein neues Leben beginnt daher schon mit der Betreuung eines möglichen Organspenders auf der Intensivstation. Denn: Der Transplantationserfolg hängt auch von dieser Behandlung...

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Grundlagen der Pflegeberatung

Die Verweildauer im Krankenhaus wird immer kürzer. Gleichzeit ändern sich Familienstrukturen durch immer mehr allein lebende Menschen. Patienten und Angehörige haben aufgrund dieser Entwicklungen ein zunehmendes Informations- und Orientierungsbedürfnis in Bezug auf Ihren Krankenhausaufenthalt. Der größere Informationsbedarf geht einher mit einer veränderten Rolle, in welcher der Patient als aktiver Partner im Pflege- und Behandlungsprozess angesehen wird....

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Pflegeberatung bei onkologischen Patienten

Die Beratung onkologischer Patienten ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Denn nur in der Beratung können Pflegekräfte und Ärzte auf häufig auftretende Existenzängste, finanzielle Sorgen, soziale Probleme und die Todesangst der Patienten eingehen. Die Diagnose „Krebs“ hat einen großen Einfluss auf den Patienten und sein Umfeld. So spielt die Psychoonkologie genauso wie die pflegerische Beratung eine tragende Rolle in der Behandlung...

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Schmerzbehandlung bei Patienten mit Demenz

Schmerz ist ein komplexes Phänomen und hat viele Facetten. Die Studienlage zeigt, dass Schmerzen bei älteren Menschen, insbesondere bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen, oft nur unzureichend erkannt und therapiert werden. Obwohl bereits eine Sensibilisierung der verschiedenen Akteure stattgefunden hat (Assessmentinstrumente, Expertenstandards etc.), stellt sich die Versorgungssituation für ältere Menschen nach wie vor unbefriedigend dar. In Bezug auf die...

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Tracheostoma Management

Die Tracheotomie war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Operation auf Leben und Tod, also eine Notfalloperation. Besonders während der großen Diphtherieepidemien gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie an Tausenden von Kindern erprobt, um diese vor dem Ersticken zu retten. Die Wurzeln der Tracheotomie gehen aber schon bis in die Antike zurück. In den letzten 20 Jahren hat sich auf diesem Gebiet in der Medizin und Forschung sehr viel getan, denn davor war eine...

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Die Herzinsuffizienz aus pflegerischer Sicht

Neben der Koronaren Herzkrankheit und dem Herzinfarkt gehört die Herzinsuffizienz zu den häufigsten Herzerkrankungen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen daran. Diese umgangssprachlich als „Herzschwäche“ bezeichnete Erkrankung führt dazu, dass das Herz nicht mehr in der Lage ist, den Körper adäquat mit Blut zu versorgen, was zu einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit führt. Die Anzahl der Betroffenen ist...

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Die Evidenzbasierte Pflegepraxis

„Das haben wir aber schon immer so gemacht!“ – ein Satz, den auch Sie bestimmt aus Ihrem Arbeitsalltag kennen und der wie kein anderer für eine lange Zeit vorherrschendes, grundsätzliches Problem in der Pflege stand. Denn: Er machte individuelles, vorausschauendes und auf eigenen, praktischen Erfahrungen basierendes Handeln nahezu unmöglich. Ebenso wie Fortschritte in der Pflegewissenschaft oder schlicht die Anerkennung eines kompletten Berufsstandes....

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Kollegiale Beratung im Klinikalltag

Auf der orthopädischen Station ist heute wieder einmal viel zu tun. 6 Patienten werden entlassen bzw. gehen in die Reha. 5 neue Patienten sind angemeldet. „Es ist so viel zu tun, eine Kollegin ist krank und dann ist auch noch in einer Stunde Kollegiale Beratung angesetzt. Eigentlich haben wir dafür gar keine Zeit“, so eine Pflegefachkraft. Diese Aussage spiegelt den Alltag in der Pflege und gibt Hinweise, weshalb die Einführung und Anwendung von Kollegialer...

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Die Pflege von Menschen mit Morbus Parkinson

Einer von tausend Menschen in Deutschland erkrankt an M. Parkinson. Seit 1919 weiß man, dass ein Absterben der dopaminbildenden Zellen in der substantia nigra, welche einen Teil des Mittelhirns darstellt, ursächlich für die Symptome ist. Warum die Zellen absterben ist bis heute nicht geklärt. Zusätzlich zu den Kardinalsymptomen Tremor, Rigor, Brady-, Hypo-, und Akinese sowie posturale Instabilität treten vegetative Störungen auf. Ein kompetenter...

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Komplikationen Post-OP: Volumenmangelschock

In der postoperativen Pflege ist eine gründliche Überwachung des Patienten unabdingbar, um frühzeitig die vielen möglichen Komplikationen zu erkennen. Eine dieser möglichen Komplikationen ist der Volumenmangelschock, welcher sich z. B. durch einen verringerten ZVD, Veränderungen der Vitalwerte und der Bewusstseinslage äußert. Erkannt werden kann er insbesondere durch den Schockindex. Aufgrund der großen Gefahr der Sauerstoffunterversorgung...

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Narkoseeinleitung von Adipositas-Patienten

So dick war Deutschland noch nie, lautet das Ergebnis eines Berichts der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) zur Entwicklung des Übergewichts im März 2017. Und die Zahl an übergewichtigen Personen in Deutschland nimmt weiter zu. Männer (59 %) neigen unterdessen eher zu Übergewicht als Frauen (37 %). In der Gruppe der Berufstätigen ist das Dicksein keine Seltenheit mehr, sondern stellt längst den Normalzustand dar. Die Folgen...

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Wechselwirkungen von Medikamenten

Ältere Menschen sind eine Patientengruppe für sich. Denn: Im Alter verändern sich die Körperfunktionen und damit auch die Fähigkeit des Körpers, Arzneistoffe zu verstoffwechseln. In dieser Fortbildungseinheit erfahren Pflegekräfte, durch welche Mechanismen Wechselwirkungen (WW) entstehen können und bei welchen Arzneistoffgruppen diese besonders häufig auftreten. Zu beachten gilt, dass Wechselwirkungen nicht nur bei verschreibungspflichtigen...

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Künstliche Ernährung auf einer Intensivstation

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich das Aufgabenspektrum der Intensivmedizin enorm erweitert. Neben der Überwachung und Behandlung von Patienten, deren Vitalfunktionen gefährdet oder gestört sind, erhalten Schwerstkranke hier inzwischen regelmäßig Therapiemaßnahmen, die Störungen im Stoffwechsel, im Wasser-Elektrolythaushalt sowie der Nierenfunktion beheben können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, bestimmte Funktionen des Körpers...

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Der geriatrische Patient: Schwerpunkte in der Pflege

Die Disziplin „Geriatrie“ ist aufgrund der Zunahme älterer Patienten mit komplexem Versorgungsbedarf bedeutsam für die Pflege. Geriatrische Patienten weisen einige charakteristische Merkmale auf, die ihren Versorgungsbedarf aufwendig machen. Dies betrifft etwa das häufigere Auftreten mehrerer lang andauernder, nicht heilender Krankheiten. Außerdem ergeben sich auch gesundheitsförderliche Aufgaben, bevor diese erkranken. Dazu kommt, dass in Anbetracht...

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Das geriatrische Assessment

Der klassische geriatrische Patient bringt nicht nur ein Pflegeproblem und eine Krankheit mit ins Krankenhaus. Vielmehr begegnen den Pflegenden Patienten mit vielfältigen (pflegebezogenen) Versorgungserfordernissen und einer Multimorbidität. Für eine optimale Einschätzung und Behandlungsplanung nutzen alle Mitglieder des interdisziplinären Teams, also Pflegende, das ärztliche Personal, Therapeuten und die Sozialarbeiter, das geriatrische Basisassessment. Dies...

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Aktivierende Pflege nach Bobath

Die Unterstützung der Patienten bei der Bewegung und Positionierung ist ein großer und wichtiger Bestandteil des pflegerischen Alltags. Vor dem Hintergrund immer mehr älterer und multimorbider Patienten, in Verbindung mit kürzeren Verweildauern in den Kliniken bei höheren Fallzahlen wird der Bedarf an Konzepten und Wissen in diesem Bereich immer größer. In deutschen Kliniken werden vermehrt Stellen für Experten oder Pflegespezialisten geschaffen, die...

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Umgang mit Portkathetersystemen

Der Begriff „Port“ bezeichnet die Pforte – abstammend vom lateinischen Wort „porta“. Bereits in den 1940er-Jahren wurden erstmals intravenöse Plastikkatheter, ähnlich wie Flexülen heute, zur Infusionstherapie genutzt. Mit der Entwicklung der modernen Chemotherapie vor etwa 40 Jahren kam die Erkenntnis, dass sich eine dauerhafte Anwendung mit den aggressiven Medikamenten sehr negativ auf die Venen, über die sie verabreicht werden, auswirkt....

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Supervision: Sinn & Nutzen im Klinikalltag

Während Supervision in psychosozialen Einrichtungen Tradition hat, findet sie sich in somatischen Abteilungen immer noch vergleichsweise selten. Doch gerade in somatischen Grenzbereichen mit einer hohen körperlichen, psychischen und emotionalen Belastung, lässt sich in den letzten Jahren ein Umdenken beobachten. Dem teilweise schlechten Ruf der Supervision steht heute eine moderne methodenintegrative Beratung entgegen, die sich ihren Platz in den Kliniken erobert. Der Begriff...

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Medikamentenmissbrauch

Eine große Zahl von Menschen hat einen problematischen Umgang mit Medikamenten. Viel zu oft oder viel zu lang werden die Arzneimittel eingenommen, obwohl es keinen medizinischen Grund (mehr) dafür gibt. Die Folgen sind Missbrauch, Abhängigkeit und Probleme beim Versuch, diese Arzneimittel wieder abzusetzen. Der Pflegefachkraft kommt eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung und bei der Therapiebegleitung zu. Nicht immer erkennen die Betroffenen, welche Risiken der...

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Isolation - Rechtliche Grundlagen

Um Infektionsketten – etwa bei einer Erkrankung an Pocken, MRSA oder Masern – effizient zu durchbrechen, sind Isolierungsmaßnahmen in der medizinischen Betreuung bis heute eine wichtige Maßnahme. Die Gründe für eine Isolation sind in der Regel die hohe Infektiösität eines Erregers oder aber eine erhöhte Resistenz der betreffenden Keime gegenüber den üblicherweise eingesetzten Antibiotika. Im Zuge der Isolierungsmaßnahmen werden...

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Rasselatmung am Lebensende

Die geräuschvolle Atmung (Rasselatmung) in den letzten Stunden oder Tagen des Lebens gehört zu den häufigsten und am schwierigsten zu behandelnden Symptomen am Lebensende. Trotz medikamentöser und pflegerischer Maßnahmen ist es manchmal nicht möglich, die Rasselatmung zufriedenstellend zu behandeln. In der medikamentösen Therapie wird der frühzeitige Einsatz von Anticholinergika zur Symptomkontrolle empfohlen. Jedoch besteht bei den...

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Die hygienische Händedesinfektion

Die hygienische Händedesinfektion (HD) ist die effektivste evidenzbasierte hygienische Maßnahme im pflegerischen (und medizinischen) Alltag. Sie dient nicht nur dem Schutz des Patienten vor einer Übertragung pathogener bzw. multiresistenter Erreger und nosokomialen Infektionen, sondern ebenso dem Schutz des Personals und Angehörigen. In allen medizinischen Einrichtungen müssen innerbetriebliche Regelungen zur Infektionsprävention und damit auch für die...

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Borderline: Mehr als nur der Griff zur Klinge

Der Begriff „Borderline“ wird von vielen Menschen vor allem mit der Vorstellung vom „Ritzen“ verbunden, also mit aufgeschnittenen Armen. Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen jedoch viel mehr. Sie stellt das Leben völlig auf den Kopf und ist anstrengend, weil oft langwierig und nur schwer zu behandeln. Borderline-Patienten haben in erster Linie ein Problem damit, ihre Gefühle richtig...

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Arbeitsmedizinische Vorsorge

In wenigen Bereichen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes gibt es momentan mehr Unklarheiten als im Bereich der arbeitsmedizinischen Vorsorge. Häufig werden die Begriffe „Untersuchung“, „Impfung“, „Tauglichkeit“ und „Vorsorge“ in einem Atemzug verwendet. Dies führt oft zur Verunsicherung sowohl der Mitarbeitenden als auch der Führungskräfte. Wer ist wofür verantwortlich? Müssen Mitarbeitende auf...

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Phototherapie bei Hyperbilirubinämie

In Kontakt kommen Pflegekräfte mit der neonatalen Hyperbilirubinämie, auch indirekte Hyperbilirubinämie genannt, auf Frühgeborenenstationen als auch auf Wöchnerinnen-/ Neugeborenenstationen. Den ersten Hinweis, dass ein Früh- oder Neugeborenes (nachfolgend „Patient“ genannt) eine Hyperbilirubinämie entwickelt, sieht eine Pflegekraft bei der Krankenbeobachtung. Genauer gesagt erkennt sie  einen Ikterus, also eine sichtbare Gelbfärbung...

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Jeder Glaube stirbt anders: Der Islam

Die Zeit des Sterbens ist für viele Menschen eine Zeit der Angst, der Unsicherheit, der Verwirrung und des Schmerzes. Der nahende Verlust eines geliebten Menschen stürzt viele Angehörige und Freunde in Tiefen von Einsamkeit und Verzweiflung. Unser Land ist mittlerweile von unterschiedlichen Lebenswelten und Glaubenskulturen geprägt. Pflegende haben täglich Berührungspunkte mit Menschen, die aus einer anderen Kultur stammen und ihren Glauben ausleben. Brauchtum,...

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Präoperative Pflege von Menschen mit Demenz

In der Akutversorgung von Patienten verläuft ein Tag nach den Regeln und Vorschriften eines Krankenhauses. Es wird von den Patienten erwartet, dass sie sich dem Klinikalltag anpassen und so für einen reibungslosen Verlauf sorgen. Regeln und Vorschriften müssen erfüllt werden. Die Kommunikation mit dem Pflegepersonal, Ärzten und Mitpatienten sollte zudem möglichst ohne Probleme ablaufen. Doch demenziell erkrankte Menschen können diese Anforderungen nicht...

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Diabetes: Insuline & medizinische Geräte

Viele Pflegefachkräfte betreuen Patienten mit Diabetes mellitus. Das ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für verschiedene Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund ein ständig zu hoher Blutzuckerspiegel (chronische Hyperglykämie) ist (1). Ursache ist entweder eine gestörte Sekretion von Insulin oder eine gestörte Wirkung des Insulins oder auch beides. Der Diabetes Typ 1 muss von Anfang an mit Insulin behandelt werden. Aber...

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Breast Care Nurse im zertifizierten Brustzentrum

Jedes Jahr erkranken ca. 70.000 Frauen neu an Brustkrebs. Damit gehört Brustkrebs zu der häufigsten Krebserkrankung in Deutschland. Brustkrebs lässt sich heutzutage gut therapieren, im frühen Stadium sogar heilen – nicht zuletzt ein Erfolg der zertifizierten Brustzentren. In den Zentren arbeiten multidisziplinäre Teams rund um die Patientin zusammen. In diesem Team spielt die Breast Care Nurse eine besondere Rolle. Sie ist maßgeblich an der Versorgung...

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Die Nebenwirkungen der Chemotherapie

„Fallen mir jetzt sofort meine Haare aus?“ oder „Wird mir danach immer übel sein?“ sind oft häufi ge Fragen, die Patienten stellen, wenn sie sich für eine Chemotherapie entschieden haben. In Verbindung mit dem Begriff „Chemotherapie“ reagieren viele Patienten mit Angst und Unsicherheit. Zu Recht, denn sie darf keinesfalls unterschätzt werden. Die Therapie mit Chemotherapeutika, auch Zytostatika genannt, kann Beschwerden lindern und...

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Grundlagen der postoperativen Pflege

In der postoperativen Pflege gibt es verschiedene Schwerpunkte, welche bei allen Arten von Operationen und Patienten eine große Bedeutung haben. Besonders die Überwachung des Patienten ist von oberster Priorität. Die Notwendigkeit von Prophylaxen ist von Patient zu Patient unterschiedlich weit ausgeprägt und hängt auch von der Größe und Schwere der jeweiligen Operation ab. Postoperative Schmerzen zu minimieren und Komplikationen nach Operationen...

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Wundinfektionen postoperativ erkennen

Im Rahmen der postoperativen Versorgung kann es unter bestimmten Umständen zu Wundinfektionen kommen. Diese können sich ausbreiten und zur Bildung eines Abszesses, eines Erysipels, einer Phlegmone oder im schlimmsten Fall zu einer nekrotisierenden Fasziitis im oder nahe des Wundgebietes führen. Bei allen genannten Komplikationen handelt es sich um Wundinfektionen, die sich teilweise über das Wundgebiet hinaus, eventuell sogar über den gesamten Organismus...

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Intramuskuläre Injektionen

Die Gabe von subkutanen Injektionen ist für die meisten Pflegenden eine alltägliche Routinearbeit. Besonders Heparin- und Insulin-Injektionen werden von vielen Pflegenden mehrmals täglich verabreicht. Intramuskuläre Injektionen dagegen werden von den meisten Pflegenden weitaus seltener ausgeführt und stellen für viele Pflegende eine große praktische Herausforderung dar. Zudem fehlt es vielen Pflegekräften an Übung und Erfahrung in diesem Bereich....

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Deeskalationsschulung im Krankenhaus

Für Beschäftigte im Krankenhaus ist eine Auseinandersetzung mit herausforderndem, unerwünschtem Verhalten – von verbaler Aggression bis hin zu tätlichen Übergriffen – leider an der Tagesordnung. Denn immer wieder werden sie in unterschiedlicher Form mit Aggression und Gewalt konfrontiert. Dies darf jedoch nicht bedeuten, dass Pflegekräfte und Ärzte ein solches Verhalten klag- und schutzlos hinnehmen. Gerade im Umgang mit aggressivem oder...

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Mit CIRS zu mehr Patientensicherheit

Die Sicherheit des Patienten steht im Mittelpunkt jeder qualitätsorientierten Gesundheitsversorgung. Doch oft kommt es zu unbeabsichtigten Ereignissen oder Fehlern, die die Patientensicherheit gefährden. Viele unerwünschte Ereignisse gehen auf Fehler zurück, die infolge komplexer und arbeitsteiliger Abläufe entstehen. Vor diesem Hintergrund werden die sogenannten CIRS ( Critical Incident Reporting Systems ) immer wichtiger. Diese Fehlermeldesysteme basieren u. a. auf...

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Arzneien richtig anwenden

Wie kommt der Arzneistoff an seinen Wirkort im Körper? Welche Arzneiform lässt einen konstanten Blutspiegel entstehen? Was kann man tun, damit der Patient ein Arzneimittel nicht zu häufig am Tag einnehmen muss? Wie wird ein säureempfindlicher Arzneistoff verpackt, sodass er die Magenpassage übersteht? Was muss getan werden, damit Augentropfen nach Möglichkeit nicht brennen? Wie wirkt ein Arzneimittel möglichst schnell oder lange? Mit diesen für...

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Mundtrockenheit bei Patienten am Lebensende

Mundtrockenheit ist ein häufiges Symptom am Lebensende. Nahrungsaufnahme, Geschmackserleben und Sprechen sind dadurch stark beeinträchtigt. Eine Flüssigkeitszufuhr ist nur selten notwendig. Durch eine patientenorientierte Mundpflege kann das lebensqualitätsmindernde Empfinden von Durst gelindert werden. Dazu benötigen Pflegende eine Haltung, die nicht ausschließlich die Indikation der pflegerischen Maßnahme beinhaltet, sondern gleichwertig...

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Expertenstandard: Dekubitusprophylaxe

Die wichtigste Ursache eines Dekubitus ist die Immobilität. Hoher Druck kann zur Schädigung des Gewebes führen, auch wenn er nur eine kurze Zeit auf das Gewebe einwirkt. Auch wenn die Entstehung eines Dekubitus nicht in jedem Fall vermeidbar ist, gibt es wirkungsvolle Strategien, dem entgegenzuwirken. Für die erfolgreiche Umsetzung des Expertenstandards braucht es kompetente und aufmerksame Pflegefachkräfte, die eine kontinuierliche Umsetzung des...

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Frühgeborene - Der sanfte Start ins Leben

Kinder, die weniger als 36 Wochen im Mutterleib heranwachsen, gelten als Frühgeborene. Und bis in die 1980er-Jahre hinein hatten diese vor der 30. Lebenswoche kaum eine Überlebenschance. Falls doch, blieben oft schwere Behinderungen zurück. Heute vollbringt die Medizin wahre Wunder: 80 % der Babys, die bereits nach 26 Wochen zur Welt kommen, überleben. 85 % von ihnen ohne größere gesundheitliche Beeinträchtigungen. Eine wichtige...

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Vom gesunden Schlaf bis zur Schlafstörung – Herausforderung für die Pflege

Im Laufe seines Lebens erkrankt etwa jeder fünfte Mensch an Schlafstörungen. Wichtig zu wissen ist: Schlafstörungen sind oft ein Symptom einer psychischen Erkrankung, was ihre Behandlung umso schwieriger macht. Da psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen und Schlafstörungen oftmals durch den falschen Einsatz von Medikamenten behandelt werden, steht auch die Pflege diesbezüglich vor einer großen Herausforderung. Es ist daher umso wichtiger zu wissen, wie...

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Die Immuntherapie in der Onkologie

Die 3 Hauptzweige der Krebstherapie (Onkologie) sind die Operation, die Chemotherapie und die Bestrahlung. Ziele dieser Behandlungen sind es, die Krebserkrankung bestenfalls komplett zu heilen oder aber den Tumor zu verkleinern bzw. ein Fortschreiten und eine Metastasenbildung zu verhindern sowie Symptome zu lindern. Die Lebensqualität des Patienten steht dabei immer im Vordergrund. Abhängig von Faktoren wie der Krebserkrankung, dem Tumorstadium, dem Alter und Allgemeinzustand des...

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Patientenverfügungen im Krankenhaus

Patrick Ristau  Rubrik: Recht

Der Umgang mit Patientenverfügungen im Krankenhaus stellt die Beteiligten häufig vor Probleme. Oft treten Fragen, Unsicherheiten und Bedenken auf – trotz gesetzlicher Regelung. Dadurch wird dem Willen des Patienten häufig nicht Rechnung getragen. Die von vielen gefürchtete „Maschinerie Krankenhaus“ kommt in Gang, aus welcher sich der betroffene Patient nicht mehr selbst befreien kann. Das medizinische und pflegerische Personal in Krankenhäusern...

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Versorgung von Patienten mit Endoprothesen

Die Medizin bietet durch das Einsetzen künstlicher Gelenke ein „mehr“ an Lebensqualität für die betroffenen Patienten. Daher steigt nicht nur die Anzahl der implantierten Hüftendoprothesen und Knieendoprothesen stetig an. Fast jedes Gelenk kann mittlerweile durch einen teilweisen oder vollständigen Gelenkersatz ausgetauscht werden. Die häufigsten Gründe für eine entsprechende Notwendigkeit sind eine bestehende Arthrose oder Unfälle....

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Das EKG: Grundlagen Teil 1

Fakt ist: Jede Pflegefachkraft sollte in der Lage sein, bei einem Patienten ein EKG abzuleiten. Und tatsächlich gehören für viele die Vorbereitung des Patienten sowie das Anlegen der Elektroden zu Standardaufgaben, die sie jeden Tag mehrfach durchführen. Auf der anderen Seite gibt es jedoch einige Bereiche, in denen die Ableitung eines EKGs eher selten ist. Doch selbst dann, wenn Pflegekräfte häufig mit der praktischen Durchführung zu tun haben, schadet es...

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Funktionelle Darmbeschwerden: das Reizdarmsyndrom

Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine sogenannte funktionelle Störung des Darms: Der Arzt kann keine organische Ursache feststellen, doch die Patienten leiden unter verschiedenen Darmbeschwerden wie Blähungen, Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung. Früher hielten die Ärzte es für eine seelische (psychische) Erkrankung, doch heute kennt die Medizin noch weitere Auslöser. Wenn ein Patient ständig über Magen-Darm-Probleme klagt, muss die...

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Von der Primären Pflege zu therapeutischen Teams

Um die interdisziplinäre Zusammenarbeit auch im Bereich der Somatik besser zu vernetzen, gilt es, das bereits etablierte Pflegekonzept der Primären Pflege auf andere Berufsgruppen im Klinikalltag auszuweiten. Im Zentrum dieses weiterentwickelten Konzeptes stehen die sogenannten „therapeutischen Teams“.  Durch die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen soll der Prozess bei der Versorgung des Patienten für alle Beteiligten, insbesondere aber für den...

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Die 2. Säule der Postoperativen Pflege

IIn der postoperativen Pflege gibt es verschiedene Schwerpunkte, welche bei allen Arten von Operationen und Patienten eine große Bedeutung haben. Besonders die Überwachung des Patienten ist von oberster Priorität. Die Notwendigkeit von Prophylaxen ist von Patient zu Patient unterschiedlich stark ausgeprägt und hängt auch vom Umfang und der Schwere der Operation ab. Wichtig ist es zudem, postoperative Schmerzen zu reduzieren und Komplikationen nach Operationen...

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Freiheitsentziehende Maßnahmen im Krankenhaus

Heike Bohnes  Rubrik: Recht

Es kann im Krankenhaus passieren, dass ein Patient aufgrund seines Gesundheitszustandes sich oder andere gefährdet. Dann werden vom behandelnden Arzt und den Krankenpflegekräften freiheitseinschränkende Maßnahmen (FEM), wie z. B. Fixierungen der Arme und Beine, Feststellen des Rollstuhls, Hochstellen der Bettseitenteile, in Erwägung gezogen. FEM sind jedoch ethisch umstritten und dürfen gesetzlich nur als letztes Mittel der Wahl eingesetzt werden. Sind sie...

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Monessa Weber  Rubrik: Recht

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz: AGG) soll Menschen vor Diskriminierung schützen. Im Einzelnen bezieht sich dieser Schutz auf die Rasse bzw. ethnische Herkunft, die Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexuelle Orientierung und das Geschlecht. In der Zwischenzeit sind viele Urteile zu konkreten Fälle ergangen. Damit wird klar, was erlaubt ist und welche Handhabungen gegen das AGG verstoßen. In der Praxis kommt es immer wieder zu Fragen rund um das...

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Brandschutz im Krankenhaus

Ein Brand am Arbeitsplatz gehört zu den Ereignissen im Berufsleben, die kaum ein Mensch durchleben möchte. Gerade in Bereichen, in denen das eigene Tun und  Handeln direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden anderer Menschen hat, ist ein Brand eine der extremsten Herausforderungen für die Betroffenen. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kommt hinzu, dass vom Brand Betroffene auch ohne diese Notlage mehr oder weniger der Hilfe bedürfen. Auch ist die...

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Lymphödem nach Brustkrebserkrankung

Brustkrebs gehört mit etwa 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu der häufigsten, aber nicht zur gefährlichsten Krebserkrankung der Frau. Heutzutage gibt es verfeinerte Operationstechniken, ausgereifte Strahlentherapie und moderne Medikamente, mit welchen sich die Heilungschancen erheblich verbessert haben. Mit der Änderung der Operationstechnik ist auch das Auftreten eines Lymphödems seltener geworden. Es ist nicht endgültig geklärt, weshalb trotz gleicher...

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Verantwortliches Handeln in der Pflege

Die Beschäftigung mit ethischen Fragen ist Bestandteil des professionellen Handelns in der Pflege. Dabei geht es für Pflegekräfte im Wesentlichen um ein systematisch abwägendes Prüfverfahren, was aus ethischer Sicht zu tun ist, um zu begründeten und verantwortlichen Entscheidungen in der Praxis zu gelangen. Doch wie soll der Praktiker zu diesen Entscheidungen kommen? Was soll getan und was soll vermieden werden? Wie kann eine systematische pflegeethische...

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Demenzerkrankte pflegen

In Deutschland leben ca. 1,5 Mio. Demenzkranke, und jährlich erkranken mehr als 300.000 Menschen neu (2). Unter einer Demenz wird eine Erkrankung des Gehirns verstanden, bei der es zu einem Abbau der Hirnfunktionen kommt. Charakteristische Merkmale sind Störungen und Funktionsverlust des Gedächtnisses. An Demenz erkrankte Patienten stellen im Krankenhaus eine große Herausforderung dar. Daraus entstehen für die Pflegekräfte Probleme wie Überforderung, z....

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Modernes Wundmanagement

Hautdefekte werden grundsätzlich in akute und chronische Wunden unterteilt. Von einer akuten Wunde wird bspw. nach einer Operation gesprochen, also dann, wenn die Wunde durch ein akutes Ereignis eintritt. Chronische Wunden bestehen laut dem Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden dann, „wenn diese innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach Wundentstehung (…) unter fachgerechter Therapie keine Heilungstendenzen zeigen“. Die in der Praxis am häufigsten...

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Mangelernährung unter Zytostatikatherapie

Ein großer Teil aller onkologischen Patienten (nach Schätzungen bis zu 25 %) sterben an den Folgen einer Mangelernährung und nicht an ihrer Grunderkrankung. Die zentralen Ursachen und Folgen von Mangelernährung unter Zytostatikatherapie sowie die Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung dieses Krankheitsbildes sind von zentraler Bedeutung für die Pflege. Die klinische Relevanz des Themas erklärt sich über signifikant erhöhte Komplikations- und...

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Der urologische Patient: Katheterismus

Die Urologie ist eine sehr alte Fachdisziplin und hat eine dementsprechend lange Tradition. Bei urologischen sowie auch bei vielen anderen Patienten im Krankenhaus, muss aus verschiedenen Gründen oft ein Blasenkatheter angelegt werden. Dafür ist eine genaue Indikationsstellung wichtig, um unnötige Harnwegsinfekte zu vermeiden. Eine vorliegende Inkontinenz ist dabei noch kein Grund, einem Patienten einen Dauerkatheter zu legen. Bei der Anlage eines Dauerkatheters ist ein...

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Expertenstandard Pflege von Menschen mit Chronischen Wunden

Der Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde in der ersten Fassung 2009 veröffentlicht und liegt nun seit September 2015 in einer Aktualisierung vor. Wie in der ersten Version bezieht sich der Standard auf die Versorgung von Menschen mit Dekubitus, diabetischem Fußulcus und gefäßbedingtem Ulcus (venosum, arteriosum, mixtum). Damit sind die häufigsten Arten von chronischen Wunden erfasst, mit denen sich Krankenpflegekräfte...

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Unter Druck: Sicheres Auftreten in Krisensituationen

In Krankenhäusern sind sogenannte unerwünschte Ereignisse möglich, die sich grundsätzlich zu Krisen ausweiten können, etwa wenn es bei einer Operation zu einem Fehler gekommen ist oder wenn ein Haus gefährliche Keime nicht wirksam bekämpfen kann. Krisen machen eine geplante und strukturierte Kommunikation erforderlich, intern und extern. Für Krisenkommunikation gibt es Regeln. Deren Beachtung bietet gute Voraussetzungen, um die Krise deeskalieren zu...

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Alkoholkranke Menschen pflegen

In der Altenpflege gibt es manchmal Bewohner/Patienten, die sich in Bezug auf Alkohol auffällig verhalten. Diese Beobachtung sollte im Mitarbeiterteam besprochen werden, das Risiko mit Hilfe einfacher Tests erfasst und dokumentiert werden. Eine Partnerschaft der Altenhilfe mit der Suchthilfe kann hilfreich sein. Im Pflegealltag haben sich eine gemeinsame Haltung aller Mitarbeiter und eine motivierende Gesprächsführung bewährt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat...

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Patientenüberwachung auf der Allgemeinstation

Das Risiko, dass ein Patient auf der Allgemeinstation ein Kreislaufversagen erleidet, ist vergleichsweise hoch. Der Grund: Symptome werden häufig nicht rechtzeitig wahrgenommen und/oder es wird vom diesbezüglich nicht ausreichend geschulten Pflegepersonal zu spät bzw. inadäquat reagiert. Um die Sicherheit für den Patienten auf der Allgemeinstation zu erhöhen, wurde das Early Warning Scoring (EWS) etabliert. Das EWS ist ein Frühwarnsystem, welches mittels...

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Die milde therapeutische Hypothermie

Mittlerweile hat sich die milde therapeutische Hypothermie als ein sehr wirkungsvolles Verfahren zur Minimierung neurologischer Schäden etabliert. Diese Therapie ist in verschiedenen Fachdisziplinen einsetzbar: In der Kardiologie wird das Verfahren bei Reanimation nach Kammerflimmern oder pulsloser ventrikulärer Tachykardie durchgeführt. Nach Empfehlungen der ILCOR (International Liaison Commitee on Resuscitation) 2002 folgte 2005 die Übernahme durch die ERC (European...

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Ethik-Problem: Nahrungsverweigerung

Die Verweigerung von Nahrung ist ein gewaltloses Mittel des passiven Widerstands. Um diesen Widerstand mit einem Sinn zu füllen, muss die betroffene Person allerdings den Grund ihrer Nahrungsverweigerung offenbaren (können). Nur so kann das Verhalten als Mittel der Beeinflussung genutzt werden. (5) Das Motiv der Nahrungsverweigerung bei geriatrischen Patienten ist derweilen oft unklar, da sich viele Patienten widersprüchlich verhalten (sie äußern z. B. den...

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i.m. Injektionen durchführen

In der Praxis herrschen oft unterschiedliche Ansichten zur korrekten Vorgehensweise bei verschiedensten pflegerischen und therapeutischen Handlungen. So auch bei der intramuskulären Injektion, kurz i.m. Injektion. Die Auswahl des besten Injektionsortes, des Einstichwinkels der Kanüle sowie die Notwendigkeit zur Aspiration oder die korrekte Injektionstechnik lösen immer wieder Diskussionen aus. In dieser Fortbildungseinheit werden zu den genannten Themen die verschiedenen...

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Advanced Practice Nursing: Pflegeexperten in der Praxis

Zunehmende Qualitätsansprüche, Kosteneinsparungen und steigende Komplexität in der Versorgung der Patienten machen gute Pflegerische Konzepte erforderlich. Das Konzept des Advanced Practice Nursing (APN) ist in den angelsächsischen Ländern sowie in einigen europäischen Nachbarländern schon fester Bestandteil in der Pflegerischen Patientenbetreuung. Denn es bietet eine hochwertige Versorgung von Patienten durch Pflegeexperten, welche auf ein Fachgebiet bzw....

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Grundlagen der Praxisanleitung

Für die Praxisanleitung muss ein Krankenhaus speziell weitergebildete Praxisanleiter vorhalten. Durch Krankheit, Urlaub oder Überlastung der Praxisanleiter sind auch immer wieder Pflegende mit der Aufgabe der Praxisanleitung betraut, die keine berufspädagogische Weiterbildung absolviert haben. Übernehmen Pflegefachkräfte die Aufgabe der Praxisanleitung, werden sie zu Mentoren und sind dafür verantwortlich, pflegefachliche Kenntnisse zu vermitteln, damit...

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Demenzerkrankte im Krankenhaus – Pflegende als Anker

Ein Krankenhausaufenthalt  stellt für Menschen mit Demenz oft eine große Herausforderung dar! Denn solange sie sich in Ihrer gewohnten Umgebung mit den gewohnten Strukturen und den vertrauten Abläufen befinden, bleibt die Erkrankung sogar oft unerkannt, da sie dort keine größeren Probleme mit sich bringt. Müssen diese Menschen aber in ein Krankenhaus, werden Sie oft vollkommen aus der Bahn geworfen. Sie irren herum, schreien, reagieren aggressiv. Sie...

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